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Entstanden aus unserem Lauftreff, bietet das LEX BOCHOLT RUNNING TEAM Läuferinnen und Läufern aus ganz unterschiedlichen Bereichen eine gemeinsame Plattform. Von Laufanfängern bis zu Marathon- und Ultraläufer finden sich bei uns Menschen mit ganz unterschiedlichen Ambitionen. Allen gemeinsam ist der Spaß am Laufen...

Aktuelles aus dem Team

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Diepe Hel Holterbergloop

Am 29.10.2017 ist unser Athlet Tim te Brake beim Diepe Hel Holterbergloop gestartet. Auf der hügeligen Strecke mit Start in Nijverdal und dem Ziel in Holten ging es durch den Nationalpark Sallandse Heuvelrug.

Tim finishte in 36:56 min und hat uns einen "speziellen" Schnappschuß zukommen lassen.

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Deutsche Halbmarathonmeisterschaften Hannover

Am vergangenen Sonntag waren Jonathan Kolks und Janek Betting in Hannover bei den deutschen Halbmarathonmeisterschaften am Start. Jonathan kam nach 1:14:54 Stunden als 9. seiner Altersklasse (MU23) ins Ziel, etwa eine Minute später folgte Janek als 12. Platzierter (MU23) in 1:16:05 Stunden. Zusammen mit ihrem Mannschaftskollegen Marcel Eckers (10./ 1:15:34 h) erreichten sie für das LAZ Rhede den 3. Platz in der Mannschaftswertung der U23. 

 

Bei über 20 Grad und strahlendem Sonnenschein waren die Bedingungen perfekt - zumindest für die Zuschauer, die bei der gut organisierten Veranstaltung für reichlich Stimmung sorgten. Für die Läufer war es leider schon zu warm, sodass Jonathan in der 2. Rennhälfte leider ein paar Sekunden verlor, Janek erwischte dafür ein perfektes Rennen und konnte die Erwartungen sogar übertreffen.

 

Über allem steht aber die Freude über DM-Bronze in der Mannschaft.

Friedhelm Betting finishte in Hannover nach  1:26:09h als 26. der M50.

 

Jonathan Kolks: 1:14:54h (9. MU23)

Marcel Eckers: 1:15:34h (10. MU23)

Janek Betting: 1:16:05h (12. MU23)

Friedhelm Betting: 1:26:09h (26. M50)

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101. Bertlicher Straßenläufe

Bertlicher Straßenläufe – oder „Muss ich wirklich noch eine dritte Runde laufen?“

(von Jan-Hendrik Ingenfeld)

 

Im Rahmen der Vorbereitung auf den „VIVAWEST Marathon“ hatten Björn und ich beschlossen in diesem Jahr bei den berühmt, berüchtigten „Bertlicher Straßenläufen“ einen Trainingslauf einzustreuen. Die Wahl fiel relativ schnell auf die 30 km Distanz um endlich einen langen Lauf im Trainingstagebuch verzeichnen zu können. Auch bei unserem „LEX BOCHOLT RUNNING TEAM“ hatten wir für diesen Trainingslauf geworben und mit Mathias Welz und Stefan Pingel zwei weitere Teammitglieder für einen Start in Herten gewinnen können.

Im Vorfeld hatten wir auch bei unseren Lauftreffs immer wieder auf die Straßenläufe hingewiesen und von einigen, die schon einmal in Bertlich gelaufen sind, die eine oder andere – nennen wir es mal – „Warnung“ mit auf den Weg bekommen. Windig, einseitig, langweilig waren noch einige der schöneren Worte, die die Strecke im Ruhrgebiet beschreiben sollten. Eine weitere Anmerkung haben wir dann bei unserer Ankunft in Bertlich direkt nach der Anmeldung aufgegriffen und vorgesorgt: am sehr gut sortierten und reichlichen Kuchenbuffet haben wir uns schon vor dem Start unsere „Belohnung“ gesichert und das eine oder andere leckere Stück Kuchen reserviert. So war die erste Motivation schon geschaffen und wir gingen um 12 Uhr gut gelaunt bei bestem Langstreckenwetter an den Start.

Mathias hatte einen entspannten Trainingslauf geplant: „5 km zum Warmlaufen, dann 10 km Vollgas und 15 km auslaufen.“ Hörte sich toll an, Stefan, Björn und meine Wenigkeit sind aber dann doch ein wenig langsamer gestartet und haben den „ausgemergelten Windhund“ die weiten Fläche der Bertlicher Straßenläufe alleine auskundschaften lassen.

Unser Weg führte Anfangs durch ein gemütliches Wohngebiet und ich hielt die Aussagen der anderen Teammitglieder, die von einer gefühlt endlosen Weite und Leere auf Teilen der Strecke sprachen, für übertrieben. Bis wir auf den ersten Feldweg einbogen, leicht bergauf und direkt in den Wind. „Herrlich“ dachte ich. Das kann ja lustig werden. Endlose Weiten, ein Feld nach dem anderen, einfach tolle und atemberaubende Landschaften, oder so ähnlich. Dazu noch dezenter Gegenwind und das Gefühl, immer leicht bergauf zu laufen trugen zu dem tollen Gesamtpaket bei.

Die 30 km Strecke zeichnete sich dadurch aus, dass eine 10 km Runde insgesamt drei mal zu laufen war. „Kein Problem“, dachte ich auch noch in der ersten Runde des Laufes. Diese absolvierten wir drei, also Björn, Stefan und ich noch gemeinsam, auch wenn die eigentlich angestrebte Pace von 5:30 min/km relativ deutlich unterschritten wurde. Erst in Runde zwei zeigten sich dann die Tücken dieses Rundkurses. Man wusste direkt, dass nach dem Start und den ersten entspannten Metern ungefähr 5 km kamen, die nicht so toll waren. Bergauf, gegen den Wind und nicht gerade abwechslungsreich. Die restlichen Kilometer hingegen waren gar nicht so viel besser, aber man wusste, man war auf dem zweiten Teil der Runde und es ging tendenziell den Berg hinunter.

Stefan war zu Beginn der zweiten Runde etwas zurückgefallen und so konnten Björn und ich uns gegenseitig unser Leid klagen und uns über den Lauf unterhalten. Spätestens jetzt wusste ich was die anderen Teammitglieder mit „Viel Spaß“ gemeint hatten. Zumindest hatten wir uns ja bereits im Vorfeld unseren Kuchen gesichert und konnten so sicher sein, am Ende des Laufes nicht auf unseren Kuchen verzichten zu müssen. Versunken in diesen Gedanken näherten wir uns wieder dem Start-/Zielbereich in dem mir mit Schrecken folgendes klar wurde: „Ich muss ja noch einmal die ganze Runde laufen!“ Ein herrlicher Gedanke der meine eh schon müden Beine nicht gerade gelockert hat. Björn sprach mir gut zu und motivierte mich einfach weiter zu laufen. Klasse Idee, wieder bergauf, gegen den Wind… es wurde immer schöner. So langsam aber sicher füllten sich meine Beine mit Blei und ich überlegte, wann ich meinen letzten verbliebenen Joker, mein letztes Gel, ziehen sollte. So schleppte ich mich bis km 24, eine Verpflegungsstation. Forderte Björn auf, weiter zu laufen und gönnte mir dort das Gel um es mit Wasser herunter zu spülen.

Erstaunlicherweise kam ich nach dieser kurzen Pause wieder ganz gut in Tritt, auch wenn Björn mittlerweile zwar noch in Sicht-, aber außer Reichweite gelaufen war. Mein Tempo war gefühlt deutlich langsamer als zuvor. Aber nur gefühlt. Zu meiner Verwunderung stellte ich nach dem Lauf fest, dass ich wieder die gleiche Pace aufgenommen hatte, wie vor der Pause. Ein Umstand, der in Richtung „VIVAWEST“ Mut macht. Nun stand nur noch die zweite Hälfte der Runde, die, wie bereits erwähnt, gar nicht so viel besser ist, zwischen mir und meinem Stück Kuchen. Ich schaltete also meinen Kopf aus und lief einfach, noch 4, noch 3, noch 2, der letzte Kilometer. Zur Belohnung führen die letzten Meter aller Strecken in Bertlich über die Aschebahn des Stadions ins Ziel. Dort habe ich noch einmal die Beine in die Hand genommen und zumindest ein paar Läufer hinter mir gehalten, die im Schlusssprint noch einmal an mir vorbeiziehen wollten. Mit 2:31:51 h war ich den Lauf sogar deutlich schneller angegangen als ursprünglich geplant. So konnte ich dann auch am Ende des Tages gemeinsam mit Mathias, der mit einer Zeit von 2:00:04 h den zweiten Platz belegte, Björn mit 2:30:42 h und Stefan mit 2:35:34 h bei Kaffee und Kuchen diesen besonderen Lauf Revue passieren lassen.

Zur Überraschung aller stellten wir dann abends fest, dass wir sogar die Mannschaftswertung des 30 km-Laufes dank der starken Zeit von Mathias gewonnen hatten.

Trotz aller negativen Gedanken, die einem bei einem solchen Rundkurs kommen können, sind die Bertlicher Straßenläufe doch eine schöne Gelegenheit, für Testläufe mit Wettkampf-Charakter.

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Silvesterläufe Bocholt und Stadtlohn

Einen überaus erfolgreichen Jahresausklang erlebte unser LEX BOCHOLT RUNNING TEAM bei den Silvesterläufen in Stadtlohn und Bocholt. Während Simon Janzen (5. Gesamtplatz über 15KM) und Andrej Kubani (4. Gesamtplatz über 8KM) in Stadtlohn starke Platzierungen errreichten, absolvierte eine größere Gruppe die 5 und 10KM Strecke im Bocholter Stadtwald. Über die kürzere Distanz kamen wir in der Teamwertung sogar aufs Treppchen. Den starken dritten Rang erliefen Tim und Luuk te Brake, Erwin Wamelink und Patrick Ikink. Alle vier sind auch für unsere niederländischen Freunde von AVA´70 aktiv, so dass unser Erfolg zugleich auch ein AVA-Erfolg ist. :-)

Zu Platz 6 reichte es in der Teamwertung über die 10KM. Hier liefen Mathias Welz, Jörg Feldmann, Manfred Grunau und Andreas Brinkhaus die schnellsten Zeiten. Nur die etwas andere Schreibweise des Teamnamens verhinderte, dass wir mit dem Ergebnis von Klaus Knaack noch weiter nach oben rutschen konnten. Aber auch so freuen wir uns über das tolle Ergebnis und über viele weitere Starter, die den Lauf erfolgreich finishen konnten.

Alle Ergebnisse findet ihr hier.

Das neue Laufjahr kann somit beginnen. Wir haben wieder viel vor - so wird im Mai eine größere Gruppe des LEX BOCHOLT RUNNING TEAMS an der Startlinie des Vivawest Marathons im Ruhrgebiet stehen.

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